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Das bittere Aus von Philipp Regnat - Titelverteidiger Rene Schulte musste kräftig zittern

Der Vorjahressieger musste kräftig zittern, der Vorjahresfinalist musste nach einem Verletzungs-Drama aufgeben. Der Ingolstädter Philipp Regnat (30), an Nummer zwei gesetzt, knickte im Spiel gegen Tobias Brutscher beim Stand von 2:2 um und musste vom Platz getragen werden. Mit Verdacht auf Bänderriss wurde der Tennislehrer zum Arzt gebracht. Da war auch Rene Schulte, sein Gegner aus dem Vorjahr, traurig: „Das ist ganz bitter für den Philipp. Wir haben nämlich noch im Spaß gesagt, wir spielen auch heuer wieder das Endspiel.“

Schulte selbst erlebte im ersten Spiel in Schliersee freilich einen Tanz auf der Rasierklinge. Denn beim 1:6, 6:3, 7:5-Erfolg über den Qualifikanten Edison Ambarzumjan strapazierte er die Nerven von TC-Vorstand und der Turnierleitung ganz gewaltig. Schließlich lag er im dritten Satz schon 2:5 zurück, hatte die Niederlage schon deutlich vor Augen. Doch auf einmal liefs beim Mann vom Bodensee, er drehte die Partie doch noch und meinte später: “Mit Glück hatte das nichts zu tun. In solchen Momenten muss man einfach kühlen Kopf behalten. Und er hat auf einmal auch leichte Fehler gemacht.“ Sein Gegner war jedenfalls kräftig bedient, Schulte, die Nummer eins des Turniers erreichte dann drei Stunden später mit einem 6:3, 6:1 über Jeremy Schifries (Iphitos München) das Viertelfinale am Samstag, das er gegen den Starnberger Jakob Schnaitter bestreiten muss. Der setzte sich nämlich nach einem Marathonmatch gegen Sascha Bilek (Nürnberg) überraschend mit 6:1, 6:2 gegen den an Nummer fünf gesetzte Hasan Ibrahim durch.

Die Verletzung von Philipp Regnat wurde natürlich mit großem Bedauern aufgenommen (Turnierleiter Christian Reicherseder:“Wir wünschen ihm nur das Beste“), die Absagen von prominenten Tennis-Cracks am Abend zuvor beschäftigte die Verantwortlichen auch noch am Freitag. Allein sieben Teilnehmer erklärten sowohl bei den Männern wie auch bei den Damen in letzter Minute den Rückzug. Besonders bitter , dass bei den Damen die Rumänin Simion Oana Georgeta, die an Nummer eins gesetzt war, nicht antrat.

Freilich, die Hauptfelder beim Schlierseer Sixtus-Cup sind trotzdem noch allererste Sahne. Es gab jedenfalls am Freitag sowohl in Schliersee wie auch in Hausham, wo Lena Leitner die Turnierleitung inne hatte, trotz der heißen Temperaturen tolle Matches zu sehen. Die vielen Zuschauer waren jedenfalls ganz begeistert und sorgten für tolle Stimmung. Altmeisterin Vroni Hinterseer (38) erreichte nach einem souveränen 6:2, 6:1 über Anika Rittberger (Münchner SC) die zweite Runde, dann allerdings war gegen Eva-Marie Voracek, immerhin an Nummer sechs gesetzt, Schluss. Auf dem Weg zum Titel aber werden sicherlich Steffi Bachofer (Nummer 33 in Deutschland) und Franzi König (Nummer43) den Ton angeben, ihre ersten Spiele absolvierten sie jedenfalls ohne Probleme.

Keine Chance auf einen Erfolg im Hauptfeld hatte Ante Bilic, Trainer beim Tennisclub Schliersee. Der Kroate sah gegen Kevin Hümpfner beim 1:6, 2:6 kein Land. Zu viele leichte Fehler ließen kein besseres Ergebnis zu.

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